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Unsere Anwaltstätigkeit wird in Form eines Pauschalhonorars oder Zeithonorars belohnt. Wir beantworten Ihre Fragen am Telefon nicht, können Ihnen aber einen Telefontermin anbieten. Gerne können Sie uns Ihr Anliegen per E-Mail oder durch das unten stehende Formular mitteilen und einen Kostenvoranschlag bitten oder einen Beratungstermin unter unserer Rufnummer +90 212 660 49 00 vereinbaren.

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Über uns

Koca & Ersöz Anwaltskanzlei betreibt Büros in den Städten Istanbul- Beyoglu, Antalya und Mannheim.
Die Gründer unserer Anwaltskanzlei in Istanbul sind die Rechtsanwältin Melis Ersöz Koca, M.A. und Rechtsanwalt Serhat Koca. 

Unser Ziel ist es, die individuellen Probleme, Konflikte und Fragen unserer Mandanten zu berücksichtigen, um so die klaren und effizientesten Lösungen zu ermitteln und diese in der benötigten Zeit am rechten Ort durchzuführen.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir unter Berücksichtigung der Merkmale der strukturellen und sektoralen Notwendigkeiten unserer Mandanten.
Im Rahmen der internationalen, beruflichen und akademischen Partizipation bieten wir einen professionellen und modernen Service an, der sowohl in Türkisch als auch in Englisch oder Deutsch erfolgen kann.

Das Finden von schnellen und effektiven Lösungen ist für uns von ebenso großer Bedeutung, wie die Betreuung, Beratung und Prozessführung.
Da wir Teil einer renommierten Juristengesellschaft sind, verfügen wir über ein umfassendes Netzwerk, welches aus zahlreichen Experten und Akademikern besteht. Dies ermöglicht uns Kontakt mit Kollegen und Experten für eine Zusammenarbeit aufzunehmen, um Ihnen auch in Rechtsgebieten helfen zu können, auf denen wir nicht spezialisiert sind.
Darüber hinaus wurden wir vom deutschen Generalkonsulat Istanbul als eine vertrauliche Kanzlei akkreditiert.

In internationalen Angelegenheiten arbeiten wir mit unseren Kooperationspartnern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Litauen, Polen und Rumänien zusammen.

Koca & Ersöz Hukuk Bürosu / Anwaltskanzlei

  • Rechtsanwalt Türkei

    Rechtsanwalt ist eine Berufsbezeichnung für einen juristischen Beistand. Mit allen Fragen rund um den Beruf eines Rechtsanwalts befasst sich seit 1969 in der Türkei das Anwaltsrecht.

    Unsere Rechtsanwälte sind in der Türkei nach Anwaltsgesetz mit Nr. 1136 zulässig, den die Rechte und Pflichten reguliert, die der Rechtsanwalt gegenüber Mandanten und Dritten zu beachten hat.

    In der Türkei darf ein Rechtsanwalt sich nicht als Fachanwalt bzw. eine Experte in einem bestimmten Fach nennen. Ein türkischer Rechtsanwalt kann aber seine erfahrenen Rechtsbereiche bekannt machen.

    Der Rechtsanwalt in der Türkei hat seinen Beruf gewissenhaft auszuüben. Er hat sich nach Art. 34 des Anwaltsgesetzes der Türkei mit Nr. 1136 innerhalb und außerhalb des Berufes der Achtung und des Vertrauens, welche die Stellung des Rechtsanwalts erfordert, würdig zu erweisen.

    Nach Art. 36 des Anwaltsgesetzes der Türkei mit Nr. 1136 ist der Rechtsanwalt in der Türkei zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihm in Ausübung seines Berufes bekanntgeworden ist.

    Der türkische Rechtsanwalt darf nach Art. 38/b des Anwaltsgesetzes der Türkei mit Nr. 1136 keine widerstreitenden Interessen vertreten.

    Ein Rechtsanwalt in der Türkei muss nach Art. 43 des Anwaltsgesetzes der Türkei mit Nr. 1136 im Bezirk der Rechtsanwaltskammer, deren Mitglied er ist, eine Kanzlei einrichten und unterhalten. Ein türkischer Rechtsanwalt darf innerhalb der Türkei keine weitere Kanzlei bzw. Zweigstelle errichten.

  • Erbrecht Türkei

    Das Erbrecht der Türkei ist das Recht (auch ein Grundrecht nach Art. 35 Grundgesetz), Verfügungen über das Eigentum oder andere übertragbare Rechte zum Eintritt des Todes des Erblassers hin zu regeln und auch Begünstigter solcher Verfügungen zu werden.

    Das Erbrecht in der Türkei ist im türkischen Zivilgesetzbuch im dritten Buch reguliert.

    Es folgt dem Grundprinzip der Universalsukzession, welche bedeutet, dass das aktive und passive Vermögen des Erblassers mit dessen Todesfall sofort und vollkommen auf die Erbengemeinschaft in der Türkei übergehen (sog. „Külli Halefiyet“).

    Die gesetzlichen Erben nach türkischem Erbrecht sind in drei Stämme wie folgt aufgeteilt, die nacheinander einzubeziehen sind:

    1. Die Nachkommen des Erblassers – im Art. 495 türk. ZGB reguliert.
    2. Die Eltern des Erblassers und deren Nachkommen – im Art. 496 türk. ZGB reguliert.
    3. Die Großeltern des Erblassers und deren Nachkommen – im Art. 497 türk. ZGB reguliert.

    Pflichtteil nach türkischem Erbrecht: Bestimmte gesetzliche Erben sind nach türkischem Erbrecht pflichtteilsgeschützt, welche bedeutet, dass sie einen Anspruch auf eine bestimmte Mindestquote der Erbmasse haben. Die Pflichtteile berechnen sich gemäß Art. 506 türkischem ZGB.

    Testament nach türkischem Erbrecht: Ein Erblasser kann nach türkischem Erbrecht durch eine Verfügung von Todes wegen von der gesetzlichen Erbfolge abweichen. Das Testament muss nach der gesetzlichen Form errichtet werden. Es kann sowohl handschriftlich verfasst, datiert und signiert als auch notariell beurkundet werden. Der Erblasser muss nach Art. 502 des türkischen ZGBs verfügungsfähig (Vollendung des 15 Jahresalters und urteilsfähig) sein. Ein Erbvertrag nach türkischem Recht bedarf der notariellen Beurkundung.

    Enterbung nach türkischem Erbrecht: Die Personen in der gesetzlichen Erbfolge (mit Pflichtteil) können aus im Gesetz genannten Gründen enterbt werden. Die Enterbungsgründe nach türkischem Erbrecht sind im Art. 510 ff türk. ZGB reguliert.

    Erbausschlagung nach türkischem Recht: Eine Erbschaft kann nach Art. 606 des türkischem ZGBs innerhalb von drei Monaten nach dem Tod einer Erblasserin oder eines Erblassers ausgeschlagen werden. Sie verzichten auf das gesamte Erbe, wenn Sie eine Erbschaft in der Türkei ausschlagen. Nach Ablauf der drei Monaten gilt die Erbschaft als angenommen.

    Erbschein in der Türkei: Der Erbschein (bzw. Erbenschein, Erbbescheinigung, Erbenbescheinigung, Einantwortungsurkunde genannt) gibt Auskunft über die Erbberechtigte. Ein Erbschein in der Türkei ist nötig, um über die Erbschaft bzw. Nachlass verfügen zu können. Die türkische Finanzinstitute verlangen einen türkischen Erbschein, damit Geld vom Konto der verstorbenen Person abgehoben werden kann. Ein türkischer Erbschein wird verlangt, wenn ein Grundstück oder Wohneigentum am Grundbuchamt in der Türkei überschrieben bzw. verkauft werden soll.

  • Gesellschaftsgründung Türkei

    Unsere Rechtsanwaltskanzlei berät Mandanten bei einem Markteintritt in der Türkei, insbesondere auch im Hinblick auf eine effiziente gesellschaftsrechtliche Gestaltung. Unsere Ausführungen beschränken sich auf die türkische GmbH und türkische AG, da diese Gesellschaftsformen von ausländischen Mandanten am meisten bevorzugt werden.

    Türkische GmbH (Limited Sirket)

    Die türkische GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter gegründet. Das Mindestkapital beträgt 10.000-TL.

    In der Satzung (Gesellschaftsvertrag) einer türkischen GmbH werden die Gesellschaftsnamen (mit entsprechenden Tätigkeitsbereichen), der Gesellschaftszweck, der Gesellschaftssitz, das Stammkapital, die Dauer der Gesellschaft, die Gesellschafter und ihre Anteile, die Geschäftsführung, die Gewinnverteilung und –ausschüttung, Wettbewerbsverbote u.a. geregelt. Sie bildet somit die rechtliche Grundlage der GmbH. Die Änderung der Satzung erfordert zwei Drittel des vertretenen Kapitals.

    Der Gesellschaftsvertrag ist notariell zu beglaubigen.

    Mindestens ein Geschäftsführer muss bestellt werden. Juristische Personen können auch als Geschäftsführer bestellt werden. Sie müssen dann einen Vertreter bestellen, der auch in das Handelsregister eingetragen wird. Ein Gesellschafter muss mit umfassenden Geschäftsführungsbefugnissen ausgestattet sein.

    Die Gesellschafter haften persönlich im Verhältnis ihrer Anteile für öffentliche Forderungen der Gesellschaft.

    Türkische Aktiengesellschaft

    Die türkische AG ist auch von mindestens einem Gesellschafter und mit einem Mindeststammkapital von 50.000-TL zu gründen. Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einer türkischen AG und einer türkischen GmbH ist die einfachere Anteilsübertragung.

    Die Satzung (Gesellschaftsvertrag) einer türkischen AG enthält den Gesellschaftsnamen, den Gesellschaftszweck, den Gesellschaftssitz, das Stammkapital, den Vorstand und die Vertretungsbefugnisse. Die Revisionsstelle (keine organschaftliche Beziehung zur AG) und die Gewinnverteilung und -ausschüttung werden ebenfalls geregelt.

    Die Satzung kann, von bestimmten Ausnahmen abgesehen, mit einer einfachen Mehrheit geändert werden.

    Die Anwesenheit des Regierungskommissars (Vertreter des Ministeriums) ist nur noch in bestimmten Hauptversammlungen erforderlich; dies etwa dann, wenn der Gesellschaftszweck wesentlich verändert wird oder das Kapital erhöht bzw. herabgesetzt werden soll. Im Übrigen ist der Regierungskommissar nur noch bei den bei der Kapitalmarktaufsicht registrierten AGs hinzuzuziehen.

    Check List – Benötigte Dokumente bei der Gesellschaftsgründung in der Türkei

    • Antrag an die Handelskammer
    • Gründungsformular
    • Originale Steuerkarten der Partner, Passkopien, ggf. Aufenthaltstitel der Partner
    • Gesellschaftsvertrag
    • Unterschriftsbeglaubigung
    • Gründungserklärung und Bescheinigung über die Bestellung des Geschäftsführers/Vorstands
    • Handelsregisterauszug (wenn der Gesellschafter eine ausländische juristische Person ist)
    • Einzahlung des Pflichtbeitrages für die Wettbewerbsbehörde
    • Kammeranmeldung
    • Veröffentlichung der Gründung im Handelsregisterblatt
    • Mietvertrag
    • Vollmacht für die Gesellschaftsgründung
    • Einzahlung des Stammkapitals bei einer Bank (Bei der Bargründung müssen 25% des Kapitals vor der Gründung eingezahlt werden, der Rest innerhalb von 24 Monaten.)
    • Beglaubigung der Firmenbücher

    Die Eintragung einer Gesellschaft in der Türkei erfolgt beim Handelsregisteramt. Das Handelsregisteramt sorgt auch für die Kundmachung im Handelsregisterblatt binnen ca. einer Woche. Die Gesellschaftsgründer müssen am Tag der Eintragung die Firmenbücher notariell beglaubigen lassen. Nach Abschluss der Gesellschaftseintragung muss die Steuerregistrierung (auch wenn die Gesellschaft keine Arbeitnehmer beschäftigt) und eine Sozialversicherungsnummer beantragt werden.

  • Immobilienrecht Türkei

    Immobilienrecht Türkei

  • Markenanwalt

    Markenanwalt Türkei

  • Anerkennungsklage in der Türkei

    In der Türkei müssen deutsche Scheidungsbeschlüsse und Scheidungsurteile in einem Gerichtsverfahren anerkannt werden. Nach dieser Scheidungsanerkennung ist eine Korrektur des türkischen Personenstandsregisters möglich. Für eine Wiederheirat ist dieses Verfahrens zwingend erforderlich.

    Es besteht weder obligatorischen Zuständigkeitsklauseln noch Anwaltszwang für die Anerkennungsklage. Ohne Anwalt kann man persönlich den Antrag für die Anerkennungsklage vor Ort stellen, die Zustellungen regelmäßig kontrollieren, an den Verhandlungen teilnehmen und dann auf das Rechtsmittelrecht verzichten. Mit einem Anwalt kann man dieses Anerkennungsverfahren effektiver und schneller verfolgen. Dann ist keine Anreise unserer Mandanten in die Türkei erforderlich.

    Es gibt im Anerkennungsverfahren in der Regel zwei Parteien (Es kann bei Tod eines Ehegatten von den oder gegen die Erben eingeleitet werden). Die Parteien können das Verfahren zusammen oder einseitig betreiben. In einem einseitigen Anerkennungsverfahren in der Türkei, muss der Antrag dem Antragsgegner zugestellt werden. Wohnt der Antragsgegner im Ausland, dauert dies ca. 4-6 Monate. Der Antragsgegner kann sehr selten gegen den Antrag einen Widerspruch erheben. Dieser muss binnen zwei Wochen ab Zustellung beim Gericht eingebracht werden. Dies verursacht die Verlängerung des Anerkennungsprozesses. Bei einem gemeinsamen Vorgehen der Parteien ist das Anerkennungsverfahren schneller und kostengünstiger. In diesem Fall bevollmächtigt jede Partei einen Anwalt und die Anwälte verständigen sich über die Erledigung der Scheidungsanerkennung in der Türkei, die dann ca. 1-1,5 Monate dauert.

    Eine Ausfertigung des deutschen Scheidungsbeschlusses ist mit einer Apostille zu versehen. Beschluss und Apostille müssen von einem vereidigten Übersetzer übersetzt werden und von einem Notar beglaubigt werden.

    Wenn das Anerkennungsurteil rechtskräftig ist, wird das Personenstandsregister automatisch aktualisiert. Mit der Anerkennung der Scheidung treten die meisten Wirkungen und Folgen der Scheidung rückwirkend zum Zeitpunkt der Rechtskraft der ausländischen Scheidung ein.

    Wir organisieren gerne sämtliche Maßnahmen vor Ort in Mannheim, Berlin und Istanbul, auch Apostille, Übersetzungen und notarielle Beglaubigungen.

  • Scheidung Türkei

    Wer sich in der Türkei scheiden lassen möchte, muss sich an das Familiengericht wenden. Die Scheidung kann auf gemeinsamen Wunsch der Eheleute (einvernehmliche Scheidung in der Türkei) oder durch eine Partei (streitige Scheidung in der Türkei) beantragt werden.

    Bei einer einvernehmlichen Scheidung in der Türkei verfassen die Parteien gemeinsam eine Scheidungsvereinbarung über die Folgen der Scheidung (bzgl. Sorgerecht der gemeinsamen Kinder, Unterhaltszahlung, Teilung der Güter, Nutzung des Nachnamens vom Ehemann und der Gerichtskosten etc.). Diese Vereinbarung müssen die Ehegatten mit einem schriftlichen Antrag beim Gericht einreichen. Für die einvernehmliche Scheidung muss die Dauer der Ehe mind. 1 Jahr betragen. Der einvernehmliche Scheidungsantrag muss von beiden Ehepartnern unterzeichnet werden oder von einem Partner, wobei der Andere spätestens am Tag der Verhandlung zustimmen muss.

    Für die streitige Scheidung in der Türkei ist es nötig, dass ein Scheidungsgrund vorliegt. Der Kläger muss nachweisen, dass der Beklagte die größere Schuld an der Zerrüttung der Ehe trägt (sog. “Schuldprinzip”). Dies geschieht in der Regel durch Zeugenvernehmung.

    Grundsätzlich gibt es keine Trennungsfrist für eine automatische Scheidung in der Türkei. Gemäß Paragraf 166/4 türk. ZGB ist dies nur möglich, wenn die erste streitige Scheidungsklage abgelehnt wurde. Nach Ablauf einer 3 jährigen Trennungsfrist ab Rechtskraft der Ablehnung können sich die Parteien wegen der Trennungsfrist scheiden lassen.

    Absolute Scheidungsgründe nach türkischem ZGB:

    1. Ehebruch

    Der Ehebruch nach Paragraf 161 türk. ZGB ist ein besonderer und absoluter Scheidungsgrund. Dies liegt vor, wenn eine der Ehepartner eine sexuelle Beziehung mit einer anderen Person eingeht.

    1. Lebensnachstellung, Misshandlung oder Ehrenkränkung

    Paragraf 162 türk. ZGB.

    Die Nachstellung nach dem Leben des anderen Ehegatten ist ein verschuldensunabhängiger Scheidungsgrund. Allerdings sind bloße Drohungen für diesen Scheidungsgrund nicht ausreichend.

    Die schwere Misshandlung stellt auch einen verschuldensunabhängigen Scheidungsgrund dar. Man versteht darunter jede vorsätzlich begangene Handlung, die geeignet ist, die körperliche oder psychische Unversehrtheit in nicht unerheblicher Art und Weise zu beeinträchtigen.

    Auch die Ehrenkränkung ist ein Scheidungsgrund, der vom Verschulden unabhängig ist. Beim Ehrenbegriff unterscheidet man zwischen der „inneren Ehe“ (Achtung vor sich selbst) und der äußeren Ehe (hier geht es um die Wertschätzung der Person in der Gesellschaft)

    1. Straftat und Lebenswandel

    Paragraf 163 türk. ZGB

    Ein Ehegatte kann die Scheidung bei Begehung einer Straftat durch den anderen Ehegatten einreichen. Das Gesetz spricht von ehrenrührigen Straftaten, wobei nicht genau präzisiert ist, was darunter gemeint ist. Die hM versteht darunter Betrug, Bestechung, Diebstahl und andere Straftaten.

    1. Verlassen

    Wenn ein Ehepartner die gemeinsame eheliche Wohnung mit der Absicht, die ehelichen Pflichten nicht zu erfüllen oder ohne anderen wichtigen Grund verlässt, hat der verlassene Partner nach Paragraf 164 türk. ZGB das Recht eine Scheidungsklage zu erheben.

    1. Geisteskrankheit

    Die Geisteskrankheit wird im Paragraf 165 türk. ZGB als ein weiterer, besonderer und absoluter Scheidungsgrund erfasst. Damit dieser gilt, ist erforderlich dass die Geisteskrankheit unheilbar ist.

  • Mediation Türkei

    Mediation Türkei

Publikationen

Wir vertreten Sie als Anwalt in der Türkei und Deutschland

Sie brauchen rechtlichen Beistand und suchen hierfür einen Anwalt, dem Sie vertrauen können? Jahrelange Erfahrung, umfassendes Know-How und mehrere Kanzleien in Deutschland und der Türkei zeichnen Koca & Ersöz aus. Wir sind für Sie als Anwalt in Istanbul tätig, betreiben neben unserer Rechtsanwaltskanzlei in Istanbul aber auch Büros im deutschen Mannheim und Berlin sowie dem türkischen Antalya.

Wir suchen die effizienteste Lösung

Als erfahrener Anwalt in der Türkei haben wir bereits zahlreiche Mandaten bei privaten und geschäftlichen Rechtsfragen betreuen dürfen. Wir können Sie mehrsprachig vor Gericht vertreten und sind dabei stets darum bemüht, die für Sie beste Lösung zu finden. Hierfür setzen wir uns als Rechtsanwalt in Istanbul intensiv mit Ihren individuellen Problemen und Konflikten auseinander.

Vertrauen Sie auf unsere Partner

Auch in der türkischen Grenzen hinaus können wir Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Rechtbeistand zur Seite stehen. Wir besitzen seit Jahren erfahrene Kooperationspartner in gesamten Türkei.